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Konzert 2019

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Gelungenes Konzert mit vielen Zugaben - Akkordeonisten in allen Altersklassen begeisterten die Zuhörer

Ob volkstümliche, klassische oder moderne Musikliteratur; dass die Musikerinnen und Musiker des Akkordeon-Orchester Dietlingen auf "allen Bühnen der Welt" zu Hause sind bewiesen sie auf beeindruckende Weise beim Frühjahrskonzert in der Speiterlinghalle. Der Vorsitzende des 1934 gegründeten Orchesters, Klaus Engelbach konnte hierzu rund 200 Besucher begrüßen, darunter, mit Steffen Bochinger, Ulrich Pfeifer und Wolfgang Gehring gleich drei Bürgermeister, beziehungsweise ehemalige Bürgermeister, sowie den Vizepräsident des Deutschen Harmonikaverbands Baden-Württemberg (DHV) Gerhard Girrbach und den Vorsitzenden des DHV Bezirks Würm-Nagold, Ernst Fuchs. In seinen einführenden Worten attestierte Klaus Engelbach, dass man in Keltern stets ein treues Publikum habe. Dies sei für alle Akteure Verpflichtung beim Auftritt immer ihr Bestes zu geben; und das taten dann auch die insgesamt über 30 Tasten- und Knopfinstrumentalisten in drei Orchestern. Von den beiden Jüngsten mit Julian Wuttke und Lucas Frank mit ihren neun Jahren bis zum ältesten Teilnehmer, Fred Nittel der am 19. März seinen 82sten Geburtstag feiern kann. Unter dem Motto "Konzertreise" hatten die Dirigenten Klaus und Heiko Engelbach ein Abendprogramm zusammengestellt, das die Zuhörer musikalisch mit auf eine Reise von Amerika bis nach Israel und von Marokko bis nach Südamerika mitnahm.

Dabei überzeugte schon das vor fünf Jahren ins Leben gerufene Projektorchester mit der Schülergruppe und den Stücken "Sofia", "We are the World" und dem "CUP (Becher)- Song". Besonders dieses Stück in einer Mischung aus Akkordeonmusik, rhythmischem Klatschen und "Becher-Akustik" begeisterte das Publikum und erbrachte die erste Zugabe.

Dass die Vereinssenioren, die Handörgler, unter der Leitung von Klaus Engelbach ebenfalls noch flott unterwegs sind, bewiesen die drei Damen und acht Herren mit den Stücken "Höhenfeuer" und dem englischen Walzer "Angela", ebenso wie mit der bekannten Melodie "Besame Mucho" und dem "Fliegermarsch". Zünftig, fast schon im Stil des Alpenrockers Andreas Gabalier war die Zugabe bei der Dirigent Klaus Engelbach selbst in die Tasten griff und mit den Handörglern schmissig das Loisachtaler Lied aufspielte.

Mit flotten internationalen Melodien, gespielt von dem 1. Orchester des Vereins, gestaltete sich auch der zweite Teil des Abends gleichermaßen zu einem anspruchsvollen, wie auch unterhaltsamen Konzert. Unter der Stabführung von Heiko Engelbach bewiesen alle insgesamt 16 Orchestermitglieder großes Können und glänzten mit den Stücken "Highland-Sunrise", "Agadir", einem Auszug aus Walt Disneys, - die Eiskönigin- "Let it go" mit international bekannten Songs von Rod Stewart "Rod Stewart in Concert" und einem virtuos gespielten "A Klezmer Karneval". Für ihren gelungenen Auftritt erhielten die, teilweise auch kraftvoll spielenden Akkordeonisten ebenso lang anhaltenden Applaus, wie auch Carolin Bischoff, die auf bekannt-charmante Art durch den Abend führte.


Ehrungen

Ehrungen Ehrungen

Vor der Pause war es für Klaus Engelbach als Vereinsvorsitzender (r.), eine besondere Ehre zusammen mit dem DHV-Bezirksvorsitzenden Würm-Nagold, Ernst Fuchs (l.) mehrere Aktive für ihr musikalisches Engagement und Vereinstreue auszeichnen zu dürfen. So erhielt Brigitte Weber (3 v.r.) die Ehrennadel in Silber für 20jährige aktive Tätigkeit. Mit der Ehrenamtsnadel in Bronze wurde der stellvertretende Vorsitzende Volker Gengenbach (2.v.r.) für zehnjähriges Engagement im Ehrenamt ausgezeichnet. Wörtlich heißt es in der Verleihungsurkunde: "Volker Gengenbach hat sich in beispielhafter Weise ehrenamtlich engagiert. Dies ist zweifellos Ausdruck einer hohen sozialen und kulturellen Verantwortung. Mit Stolz und Dankbarkeit verleiht der Deutsche Harmonikaverband die Ehrenamtsnadel in Bronze, verbunden mit allen guten Wünschen".

Neben der Ehrung der beiden langjährigen Aktiven erfuhren aber auch die Nachwuchsmusikerinnen und die "Quereinsteigerinnen" eine Ehrung durch den DHV. Für sie gab es eine Belobigungsurkunde, die Vorstufe zur Ehrennadel. So erhielten für ihr fünfjähriges musikalisches Engagement (ab 2.v.l.) Mia-Jane Schmidt, Aenea Müller, Petra Frey, Sigrun Gorgs und Anja Roller neben den Urkunden und den anerkennenden Worten auch ein kleines Präsent vom Verein.


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Text und Fotos: Theo Ossmann, Pforzheimer Zeitung vom 12. und 14.03.2019.